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	<title>Kommentare zu: Stadt und Marke: Blicke auf Frankfurt</title>
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	<description>Podcasts vom MedienMittwoch</description>
	<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 13:01:19 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Camila Obholz</title>
		<link>http://weblog.medienmittwoch.de/2009-10-14/stadt-und-marke-blicke-auf-frankfurt/#comment-6725</link>
		<dc:creator>Camila Obholz</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 May 2010 12:26:39 +0000</pubDate>
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		<description>Wow wie immer ein interessanter Text. Wenn doch nur alle Blogs so schön zu lesen wären. Gruß Camila Obholz</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wow wie immer ein interessanter Text. Wenn doch nur alle Blogs so schön zu lesen wären. Gruß Camila Obholz</p>
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	<item>
		<title>Von: Alte</title>
		<link>http://weblog.medienmittwoch.de/2009-10-14/stadt-und-marke-blicke-auf-frankfurt/#comment-6550</link>
		<dc:creator>Alte</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 18:58:08 +0000</pubDate>
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		<description>[...] zum MedienMittwoch mit dem Thema &#8220;Stadt und Marke&#8221; vom Oktober [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] zum MedienMittwoch mit dem Thema &#8220;Stadt und Marke&#8221; vom Oktober [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Rainer Pidun</title>
		<link>http://weblog.medienmittwoch.de/2009-10-14/stadt-und-marke-blicke-auf-frankfurt/#comment-5485</link>
		<dc:creator>Rainer Pidun</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 17:08:38 +0000</pubDate>
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		<description>Es macht Frankfurt so schön, dass es Wiesbaden und Heidelberg, Rheingau und Bergstraße in der Nähe hat!

Eine Stadt, über die sich so vieles sagen lässt, Emotionen und Gemüter dermaßen bewegt, wie auf dem o.g. Podium und hier im Blog erkennbar, muss zweifellos etwas richtig machen! Nicht umsont schneidet Frankfurt am Main in diversen Umfragen in der Regel gut bis sehr gut ab. Dies liegt sicher nicht nur an der für deutsche Verhältnisse einzigartigen Skyline und der nur wenige hundert Meter weiter entfernt erlebbaren Äbbelwoi-Romantik, einem eindrucksvollen Airport, an illustren Shopping-Meilen,  zahlreichen Parks und City-Grüngürtel.

Möglicherweise sind es ja auch die Widersprüche und Kontraste dieser Stadt, die zum Sympathie-Kolorit beitragen. In jedem Fall aber ein vielerlei Neben- und Miteinander
seiner Bewohner, Kulturen und im städtischen Kontext ihre Siedlungen, Freiräume und die Athmosphäre ihrer Stadtviertel.

Hätte Frankurt nicht noch ein bei weitem grösseres Potenzial, - könnten sich alle Zuständigen getrost zurücklehnen! -

Ich wohne in einer der unmitelbaren Vorstädte. Mein Lebensmittelpunkt aber ist Frankfurt bzw. die Metropol-Region Rhein-Main. Nicht - in den historischen Grenzen und auch nicht in den durch die aktuelle Rhein-Main-Werbung ausgewiesenen Gebieten, die zwar das bayerische Aschaffenburg und das pfälzische Mainz gerne inkludieren, aber gleich hinter Darmstadt das attraktive Südhessen entlang der Bergstraße, inklusive Odenwald, als weißen Fleck ausweisen. 

Genauer gesagt, ich lebe überwiegend in der wunderbar vielseitigen Metropol-Region Rhein-Main-Neckar, unbekümmert jedweder historischer Grenzen und politischer Animositäten... und auch aus diesem Grund meine scheinbar provokante Headline, die aber lediglich zu offenen Handlungfeldern einer zukunftsorientierten Marken- und Dachmarkenstrategie sowie auch zu einigen zukunftsrelevanten Marketingüberlegungen inspirieren möchte.


1. Die Marke Frankfurt ist zwar Highligt der Dachmarke Metropol-Region Rhein-Main, ohne letztere aber unter Marketing-Aspekten nicht dauerhaft tragfähig.

2. Architektur wird zum entscheidenden Faktor im Wettbewerb europäischer Städte.
Wer's nicht glauben mag, der sei an das Guggenheim-Museum in Bilbao erinnert.
Eine Stadt, die zuvor kaum jemand kannte. Mit einem "Frankfurter Museumsufer" versehen, wäre sie heute noch ebenso unbekannt! - Damit sei nichts gegen unser Museumsufer gesagt, sondern nur der Stellenwert von kreativer/innovativer Architektur 
veranschaulicht. Welche Bedeutung dies für die Gesamtwirtschaft einer Stadt
haben kann, mag sich jeder selber ausmalen.

Die "Stadtflüsterer" in Frankfurt, also intene und externe Berater u.a. für Stadtentwicklung, inkl. ihrer städtebaulichen Konzepte und Langzeitstrategien, sind ohne Zweifel exzellente Fachleute, wenn möglicherweise auch nicht ganz ohne Eigennutz - aber leider sind sie unter Premium-Marken- und Marketing-Gesichtspunkten zu wenig Marketing-minded und zu wenig verwegen und innovativ. - Oder wie läßt es sich sonst erklären, dass neue Gewerbebau-Ensembles vermehrt in Plattenbau-Optik entstehen? Quadratisch, praktischer Plattenbau - zwar mit wertiger Naturstein- oder Glasfassade (der nach 10 Jahren allerdings auch nicht mehr viel hermacht), aber eben phantasielos und wohl nur schön in den "gehübschten" Exposés und Modellen der Architekturbüros. 

Die Skyline im Kontext wirkt beachtlich. Doch die wirklich originellen Objekte darin lassen
sich an fünf Fingern abzählen. Und die Alte Oper macht es keineswegs interessanter,
wenn sie in unmittelbarer Nachbarschaft durch einen weiteren Plattenbau-Turm flankiert wird, der optisch halbwegs für's Heute, aber keineswegs für's Morgen gebaut wurde.
Ein Manko, das nicht selten in der neueren Frankfurter Architektur augenfällig auftritt.
Zwar ist das "MY ZEIL", ein weiterer sehenswerter Anfang, trotz handwerklicher Mängel und Industriebodenblag aus den 60ern, aber das reicht bei weitem... noch... nicht.

Es fehlt das wirklich Kreative, Innovative, das Verwegene, - welches Highlight-Magnetismus und Mythos weit über die Grenzen hinweg erzeugen könnte. Ein Potenzial, das Frankfurt durchaus hat, aber immer wieder auf's Neue ignoriert, brach liegen lässt und vergibt. - Vielleicht liegt es an den "Stadtflüsterern", vielleicht aber auch an den Projektentwicklern mit den Dollarzeichen in den Augen, denen man allzu schell gehübschte Architektur-Animationen und -Modelle abkauft, vielleicht liegt es aber auch an den Zuständigen und zögerlich mangelnder Visionskraft auf der einen wie der anderen Seite.

Für neuen, verdichteten Siedlungsbau gilt ähnliches. Jeder Quadratmeter ausgenutzt, eingestreute Alibi-Kinderschaukel samt Mini-Sandkasten und - mehr oder weniger "gähniales" Gestaltungs-Einerlei. Kreativ, innovativ und familienfreundlich ist das nicht... wirklich.

3. Eine Premium-Marke verzichtet nicht auf die Darstellung ihrer Vorteile. - Warum also lässt die Dachmarke Rhein-Main den Rheingau hochloben und verschweigt Südhessen mit Bergstraße und Odenwald? Und überhaupt, für Touristen wie auch Einheimische ist die Kombination von Frankfurt und Heidelberg mit der Bergstraße als Zwischenschiene  hochattraktiver Anlaufpunkt. 


Im europäischen Wettbewerb der Metropol-Regionen zählt eine knappe Stunde Bahn- oder Autofahrt kaum etwas, wohl aber ansprechende Vielfalt, attraktive Kontraste und die glaubwürdige Emotionalisierung von Regional- und Stadt-Marken. - Ob Touristen oder die jüngere Generation die ehemals historischen Grenzen wirklich beeindrucken oder der Spruch "Ein Frankfurter fährt nicht nach Mannheim und umgekehrt"? Wohl kaum.

Resümee:  Ein wenig mehr "THINK BIG" in Sachen Kreativität, Innovation und Vision würde Frankfurt mehr als gut tun. Dies zu kultivieren, wird Stadt, Region und Land  auf Dauer einen entscheidenden Vorteil im europäischen Wettbewerbskonzert bringen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es macht Frankfurt so schön, dass es Wiesbaden und Heidelberg, Rheingau und Bergstraße in der Nähe hat!</p>
<p>Eine Stadt, über die sich so vieles sagen lässt, Emotionen und Gemüter dermaßen bewegt, wie auf dem o.g. Podium und hier im Blog erkennbar, muss zweifellos etwas richtig machen! Nicht umsont schneidet Frankfurt am Main in diversen Umfragen in der Regel gut bis sehr gut ab. Dies liegt sicher nicht nur an der für deutsche Verhältnisse einzigartigen Skyline und der nur wenige hundert Meter weiter entfernt erlebbaren Äbbelwoi-Romantik, einem eindrucksvollen Airport, an illustren Shopping-Meilen,  zahlreichen Parks und City-Grüngürtel.</p>
<p>Möglicherweise sind es ja auch die Widersprüche und Kontraste dieser Stadt, die zum Sympathie-Kolorit beitragen. In jedem Fall aber ein vielerlei Neben- und Miteinander<br />
seiner Bewohner, Kulturen und im städtischen Kontext ihre Siedlungen, Freiräume und die Athmosphäre ihrer Stadtviertel.</p>
<p>Hätte Frankurt nicht noch ein bei weitem grösseres Potenzial, - könnten sich alle Zuständigen getrost zurücklehnen! -</p>
<p>Ich wohne in einer der unmitelbaren Vorstädte. Mein Lebensmittelpunkt aber ist Frankfurt bzw. die Metropol-Region Rhein-Main. Nicht - in den historischen Grenzen und auch nicht in den durch die aktuelle Rhein-Main-Werbung ausgewiesenen Gebieten, die zwar das bayerische Aschaffenburg und das pfälzische Mainz gerne inkludieren, aber gleich hinter Darmstadt das attraktive Südhessen entlang der Bergstraße, inklusive Odenwald, als weißen Fleck ausweisen. </p>
<p>Genauer gesagt, ich lebe überwiegend in der wunderbar vielseitigen Metropol-Region Rhein-Main-Neckar, unbekümmert jedweder historischer Grenzen und politischer Animositäten&#8230; und auch aus diesem Grund meine scheinbar provokante Headline, die aber lediglich zu offenen Handlungfeldern einer zukunftsorientierten Marken- und Dachmarkenstrategie sowie auch zu einigen zukunftsrelevanten Marketingüberlegungen inspirieren möchte.</p>
<p>1. Die Marke Frankfurt ist zwar Highligt der Dachmarke Metropol-Region Rhein-Main, ohne letztere aber unter Marketing-Aspekten nicht dauerhaft tragfähig.</p>
<p>2. Architektur wird zum entscheidenden Faktor im Wettbewerb europäischer Städte.<br />
Wer&#8217;s nicht glauben mag, der sei an das Guggenheim-Museum in Bilbao erinnert.<br />
Eine Stadt, die zuvor kaum jemand kannte. Mit einem &#8220;Frankfurter Museumsufer&#8221; versehen, wäre sie heute noch ebenso unbekannt! - Damit sei nichts gegen unser Museumsufer gesagt, sondern nur der Stellenwert von kreativer/innovativer Architektur<br />
veranschaulicht. Welche Bedeutung dies für die Gesamtwirtschaft einer Stadt<br />
haben kann, mag sich jeder selber ausmalen.</p>
<p>Die &#8220;Stadtflüsterer&#8221; in Frankfurt, also intene und externe Berater u.a. für Stadtentwicklung, inkl. ihrer städtebaulichen Konzepte und Langzeitstrategien, sind ohne Zweifel exzellente Fachleute, wenn möglicherweise auch nicht ganz ohne Eigennutz - aber leider sind sie unter Premium-Marken- und Marketing-Gesichtspunkten zu wenig Marketing-minded und zu wenig verwegen und innovativ. - Oder wie läßt es sich sonst erklären, dass neue Gewerbebau-Ensembles vermehrt in Plattenbau-Optik entstehen? Quadratisch, praktischer Plattenbau - zwar mit wertiger Naturstein- oder Glasfassade (der nach 10 Jahren allerdings auch nicht mehr viel hermacht), aber eben phantasielos und wohl nur schön in den &#8220;gehübschten&#8221; Exposés und Modellen der Architekturbüros. </p>
<p>Die Skyline im Kontext wirkt beachtlich. Doch die wirklich originellen Objekte darin lassen<br />
sich an fünf Fingern abzählen. Und die Alte Oper macht es keineswegs interessanter,<br />
wenn sie in unmittelbarer Nachbarschaft durch einen weiteren Plattenbau-Turm flankiert wird, der optisch halbwegs für&#8217;s Heute, aber keineswegs für&#8217;s Morgen gebaut wurde.<br />
Ein Manko, das nicht selten in der neueren Frankfurter Architektur augenfällig auftritt.<br />
Zwar ist das &#8220;MY ZEIL&#8221;, ein weiterer sehenswerter Anfang, trotz handwerklicher Mängel und Industriebodenblag aus den 60ern, aber das reicht bei weitem&#8230; noch&#8230; nicht.</p>
<p>Es fehlt das wirklich Kreative, Innovative, das Verwegene, - welches Highlight-Magnetismus und Mythos weit über die Grenzen hinweg erzeugen könnte. Ein Potenzial, das Frankfurt durchaus hat, aber immer wieder auf&#8217;s Neue ignoriert, brach liegen lässt und vergibt. - Vielleicht liegt es an den &#8220;Stadtflüsterern&#8221;, vielleicht aber auch an den Projektentwicklern mit den Dollarzeichen in den Augen, denen man allzu schell gehübschte Architektur-Animationen und -Modelle abkauft, vielleicht liegt es aber auch an den Zuständigen und zögerlich mangelnder Visionskraft auf der einen wie der anderen Seite.</p>
<p>Für neuen, verdichteten Siedlungsbau gilt ähnliches. Jeder Quadratmeter ausgenutzt, eingestreute Alibi-Kinderschaukel samt Mini-Sandkasten und - mehr oder weniger &#8220;gähniales&#8221; Gestaltungs-Einerlei. Kreativ, innovativ und familienfreundlich ist das nicht&#8230; wirklich.</p>
<p>3. Eine Premium-Marke verzichtet nicht auf die Darstellung ihrer Vorteile. - Warum also lässt die Dachmarke Rhein-Main den Rheingau hochloben und verschweigt Südhessen mit Bergstraße und Odenwald? Und überhaupt, für Touristen wie auch Einheimische ist die Kombination von Frankfurt und Heidelberg mit der Bergstraße als Zwischenschiene  hochattraktiver Anlaufpunkt. </p>
<p>Im europäischen Wettbewerb der Metropol-Regionen zählt eine knappe Stunde Bahn- oder Autofahrt kaum etwas, wohl aber ansprechende Vielfalt, attraktive Kontraste und die glaubwürdige Emotionalisierung von Regional- und Stadt-Marken. - Ob Touristen oder die jüngere Generation die ehemals historischen Grenzen wirklich beeindrucken oder der Spruch &#8220;Ein Frankfurter fährt nicht nach Mannheim und umgekehrt&#8221;? Wohl kaum.</p>
<p>Resümee:  Ein wenig mehr &#8220;THINK BIG&#8221; in Sachen Kreativität, Innovation und Vision würde Frankfurt mehr als gut tun. Dies zu kultivieren, wird Stadt, Region und Land  auf Dauer einen entscheidenden Vorteil im europäischen Wettbewerbskonzert bringen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: links for 2009-10-29 &#124; La Blogille.</title>
		<link>http://weblog.medienmittwoch.de/2009-10-14/stadt-und-marke-blicke-auf-frankfurt/#comment-5417</link>
		<dc:creator>links for 2009-10-29 &#124; La Blogille.</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 01:13:34 +0000</pubDate>
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		<description>[...] MedienMittwoch-Weblog » Blog Archive » Stadt und Marke: Blicke auf Frankfurt [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] MedienMittwoch-Weblog » Blog Archive » Stadt und Marke: Blicke auf Frankfurt [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas Panholzer</title>
		<link>http://weblog.medienmittwoch.de/2009-10-14/stadt-und-marke-blicke-auf-frankfurt/#comment-5409</link>
		<dc:creator>Thomas Panholzer</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 12:11:41 +0000</pubDate>
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		<description>Hi,

wenn ich die Diskussionen, die ich seit nun 6 Jahren zu diesem Thema miterlebe oder mitführe, Revue passieren lasse und das hier im Blog gelesene dazu "kippe", stelle ich fest, dass man sich stellenweise zu Tode argumentiert. Daraus resultiert meine feste Überzeugung, dass man das Thema keinesfalls ausschließlich rational angehen darf. Das Image - wie der Name schon suggeriert ein komplexes Wahrnehmungselement - ist idealerweise getragen und belegt mit Emotionen. 

Und trotz aller Vorschläge, die zum Beispiel meine Wenigkeit gemeinsam mit einem namhaften Frankfurter Fotografen, schon an den unterschiedlichsten Stellen unterbreitet haben, geschieht in dieser Hinsicht nichts. IHK, Wirtschaftsförderung, Oper, Stadt ... auch einzelne größere Unternehmen haben wir mit Vorschlägen konfrontiert, die alle mit sehr überschaubarem Budget realisierbar gewesen wären. Alle blieben auf den Händen sitzen (oder den Säckeln :-)

Dabei geht es keineswegs um diffuse Emotionen die bei einem diffusen Zielpublikum hervorgerufen werden sollen. Warum sollte man nicht auch als Einwohner dieser Metropolregion dazu angeregt werden, stolz darauf zu sein und sich der zahlreichen Facetten und gelegentlich auch Perlen bewusst werden? Das sind dann  Argumente, die nicht auf Zahlen, Daten oder Fakten beruhen, ist der Hauptkritikpunkt am emotionalen Approach. Aber wenn es um das Image geht, interessiert möglicherweise keinen, wie klein die Metropole ist, oder? 

Und was mir in diesem Blog in die Augen fällt: die Konzentration auf die Stadt und das Image der Stadt. Sieht man die Einwohnerzahl einmal in Relation zur Pendlerzahl, wird schnell deutlich, dass man ohne das Umland bei aller Wirtschaftskraft sehr alleine dasteht. Die Menschen prägen letztlich das Image. Also rege ich an, Kommunikation für Menschen in den Vordergrund zu schieben und nicht Kommunikation für das so gerne gesehene Kapital. Und damit verschiebt sich der Fokus von der Stadt auf die Metropolregion - zumindest für mich, als Mensch, der hier lebt und arbeitet und gelegentlich auch einmal seine freie Zeit verbringt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi,</p>
<p>wenn ich die Diskussionen, die ich seit nun 6 Jahren zu diesem Thema miterlebe oder mitführe, Revue passieren lasse und das hier im Blog gelesene dazu &#8220;kippe&#8221;, stelle ich fest, dass man sich stellenweise zu Tode argumentiert. Daraus resultiert meine feste Überzeugung, dass man das Thema keinesfalls ausschließlich rational angehen darf. Das Image - wie der Name schon suggeriert ein komplexes Wahrnehmungselement - ist idealerweise getragen und belegt mit Emotionen. </p>
<p>Und trotz aller Vorschläge, die zum Beispiel meine Wenigkeit gemeinsam mit einem namhaften Frankfurter Fotografen, schon an den unterschiedlichsten Stellen unterbreitet haben, geschieht in dieser Hinsicht nichts. IHK, Wirtschaftsförderung, Oper, Stadt &#8230; auch einzelne größere Unternehmen haben wir mit Vorschlägen konfrontiert, die alle mit sehr überschaubarem Budget realisierbar gewesen wären. Alle blieben auf den Händen sitzen (oder den Säckeln <img src='http://weblog.medienmittwoch.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Dabei geht es keineswegs um diffuse Emotionen die bei einem diffusen Zielpublikum hervorgerufen werden sollen. Warum sollte man nicht auch als Einwohner dieser Metropolregion dazu angeregt werden, stolz darauf zu sein und sich der zahlreichen Facetten und gelegentlich auch Perlen bewusst werden? Das sind dann  Argumente, die nicht auf Zahlen, Daten oder Fakten beruhen, ist der Hauptkritikpunkt am emotionalen Approach. Aber wenn es um das Image geht, interessiert möglicherweise keinen, wie klein die Metropole ist, oder? </p>
<p>Und was mir in diesem Blog in die Augen fällt: die Konzentration auf die Stadt und das Image der Stadt. Sieht man die Einwohnerzahl einmal in Relation zur Pendlerzahl, wird schnell deutlich, dass man ohne das Umland bei aller Wirtschaftskraft sehr alleine dasteht. Die Menschen prägen letztlich das Image. Also rege ich an, Kommunikation für Menschen in den Vordergrund zu schieben und nicht Kommunikation für das so gerne gesehene Kapital. Und damit verschiebt sich der Fokus von der Stadt auf die Metropolregion - zumindest für mich, als Mensch, der hier lebt und arbeitet und gelegentlich auch einmal seine freie Zeit verbringt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Gogo Kontos</title>
		<link>http://weblog.medienmittwoch.de/2009-10-14/stadt-und-marke-blicke-auf-frankfurt/#comment-5408</link>
		<dc:creator>Gogo Kontos</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 11:32:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://weblog.medienmittwoch.de/?p=49#comment-5408</guid>
		<description>1.
Die "reinrassige Promenadenmischung" (übrigens ein mittlerweile ausgelutschter Versuch, sich in Wortkreationen nicht eindeutig positionieren zu müssen und dabei cool zu wirken), diese Mischung Frankfurt ist sicher ein Markenzeichen hier, aber Vorsicht:

Viele Städte/Regionen sind schon stark durchmischt und sie durchmischen sich weiter. Das ist schon sehr bald kein Alleinstellungsmerkmal mehr. 

2.
Eine Marke zu kreieren, ein Image zu wechseln, kostet neben einer Menge Geld auch viel Zeit. Dieser Energie- und Kostenaufwand lieber in handfeste Projekte investieren, die ich sehen kann, die ich zeigen kann. Es gibt genug!

3.
Frankfurt lebt doch vom Austausch und der Bewegung der Menschen und ihrem Kreativpotenzial in der gesamten regionalen Struktur, wann wird das endlich erkannt und DAS nach außen wie nach innen kommuniziert? 
Frankfurt ist für mich die City, viel zu klein, viel zu große Barrieren, um hier weiter anzusetzen. Und der Wegzug der Börse nach Eschborn hat schon  gezeigt, dass nichts für Frankfurt sicher ist. Nicht mal DIESES Image.

4.
Die Marke Frankfurt gibt es nicht, es kann nur die Marke FrankfurtRheinMain sein. Kein Ausschluss, sondern Inklusion ist das Handlungsfeld! Dieses Modell, schon Ende der 20er Jahre hier in Frankfurt erdacht (Ernst May!), ist wohl immer noch nicht angekommen.

5.
Stadtmarketing - vor allem in seiner Umsetzung durch so genannte Experten von außen, die meinen, sie hätten die Formel jederzeit in ihrem Mac abrufbar – ist ein oft teures Instrument, um im lokalen wie globalen Wettbewerbsdruck standzuhalten. Was ist mit den vielen kleinen Projekten, die schon längst laufen? Kann man diese nicht mal unser einen Hut bringen? Wo ist das Forum dafür? Die Schau, die daraus entstehen würde, wäre gigantisch, wäre global, wäre universal!

6.
Die Rolle Frankfurt könnte tatsächlich das FORUM sein, das alle Potenziale bündelt, die es in der Region gibt. Vielleicht wäre das dann auch ein mögliches Markenzeichen für Frankfurt. 
Hier ist aber noch einiges zu tun - vor allem von Seiten Frankfurts</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>1.<br />
Die &#8220;reinrassige Promenadenmischung&#8221; (übrigens ein mittlerweile ausgelutschter Versuch, sich in Wortkreationen nicht eindeutig positionieren zu müssen und dabei cool zu wirken), diese Mischung Frankfurt ist sicher ein Markenzeichen hier, aber Vorsicht:</p>
<p>Viele Städte/Regionen sind schon stark durchmischt und sie durchmischen sich weiter. Das ist schon sehr bald kein Alleinstellungsmerkmal mehr. </p>
<p>2.<br />
Eine Marke zu kreieren, ein Image zu wechseln, kostet neben einer Menge Geld auch viel Zeit. Dieser Energie- und Kostenaufwand lieber in handfeste Projekte investieren, die ich sehen kann, die ich zeigen kann. Es gibt genug!</p>
<p>3.<br />
Frankfurt lebt doch vom Austausch und der Bewegung der Menschen und ihrem Kreativpotenzial in der gesamten regionalen Struktur, wann wird das endlich erkannt und DAS nach außen wie nach innen kommuniziert?<br />
Frankfurt ist für mich die City, viel zu klein, viel zu große Barrieren, um hier weiter anzusetzen. Und der Wegzug der Börse nach Eschborn hat schon  gezeigt, dass nichts für Frankfurt sicher ist. Nicht mal DIESES Image.</p>
<p>4.<br />
Die Marke Frankfurt gibt es nicht, es kann nur die Marke FrankfurtRheinMain sein. Kein Ausschluss, sondern Inklusion ist das Handlungsfeld! Dieses Modell, schon Ende der 20er Jahre hier in Frankfurt erdacht (Ernst May!), ist wohl immer noch nicht angekommen.</p>
<p>5.<br />
Stadtmarketing - vor allem in seiner Umsetzung durch so genannte Experten von außen, die meinen, sie hätten die Formel jederzeit in ihrem Mac abrufbar – ist ein oft teures Instrument, um im lokalen wie globalen Wettbewerbsdruck standzuhalten. Was ist mit den vielen kleinen Projekten, die schon längst laufen? Kann man diese nicht mal unser einen Hut bringen? Wo ist das Forum dafür? Die Schau, die daraus entstehen würde, wäre gigantisch, wäre global, wäre universal!</p>
<p>6.<br />
Die Rolle Frankfurt könnte tatsächlich das FORUM sein, das alle Potenziale bündelt, die es in der Region gibt. Vielleicht wäre das dann auch ein mögliches Markenzeichen für Frankfurt.<br />
Hier ist aber noch einiges zu tun - vor allem von Seiten Frankfurts</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lark</title>
		<link>http://weblog.medienmittwoch.de/2009-10-14/stadt-und-marke-blicke-auf-frankfurt/#comment-5407</link>
		<dc:creator>Lark</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 11:12:56 +0000</pubDate>
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		<description>Die Selbstbeweihräucherung in Frankfurt kann man nicht mehr hören. Die Stadt hat ein paar nette Flecken am Main, ein-zwei gelungene Hochhäuser und einen sehr großen Flughafen.   Das war´s. Ansonsten ist die Stadt überteuert und kann nicht mal annähernd mit Städten wie Berlin oder Hamnburg mithalten. Dort finden spannende kulturelle Entwicklungen statt, nicht hier (Ausnahmen bestätigen die Regel).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Selbstbeweihräucherung in Frankfurt kann man nicht mehr hören. Die Stadt hat ein paar nette Flecken am Main, ein-zwei gelungene Hochhäuser und einen sehr großen Flughafen.   Das war´s. Ansonsten ist die Stadt überteuert und kann nicht mal annähernd mit Städten wie Berlin oder Hamnburg mithalten. Dort finden spannende kulturelle Entwicklungen statt, nicht hier (Ausnahmen bestätigen die Regel).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sebastian Gaiser</title>
		<link>http://weblog.medienmittwoch.de/2009-10-14/stadt-und-marke-blicke-auf-frankfurt/#comment-5406</link>
		<dc:creator>Sebastian Gaiser</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 10:58:24 +0000</pubDate>
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		<description>Ein Souvenir für alle Frankfurter....

Art Homes Frankfurt
Moonblinx Kalender / Calendar 2010

http://www.buchhandel.de/detailansicht.aspx?isbn=978-3-941614-02-4</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Souvenir für alle Frankfurter&#8230;.</p>
<p>Art Homes Frankfurt<br />
Moonblinx Kalender / Calendar 2010</p>
<p><a href="http://www.buchhandel.de/detailansicht.aspx?isbn=978-3-941614-02-4" rel="nofollow">http://www.buchhandel.de/detailansicht.aspx?isbn=978-3-941614-02-4</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gabriela Bloem</title>
		<link>http://weblog.medienmittwoch.de/2009-10-14/stadt-und-marke-blicke-auf-frankfurt/#comment-5403</link>
		<dc:creator>Gabriela Bloem</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 08:01:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://weblog.medienmittwoch.de/?p=49#comment-5403</guid>
		<description>Lassen Sie uns ein Kreativprojekt für die nächsten zehn Jahre beginnen!
Ich mlöchte gerne nicht nur Frankfurt sondern auch Rhein-Main insgesamt denken, denn die zentrale Stadt ist einfach zu klein und erst wenn man die gesamte Region mit Ihren 5,5 Millionnen Einwohnernmit Mainz, Wiesbaden, Darmstadt, Hanau undOffenbach und auch die kleineren Städte betrachtet, wird klar dass so viel Kreativität und Internationalität hier vorhanden ist, dass wir uns uns mit Mailand, mit Wien, mit Barcelona,mit Paris oder auch London messen können. Diese anderen europäichsen Metropolen haben in der jüngsten Zeit Konzepte vorgelegt und sich Ziele für den Umbau in die Zukunft gesetzt. Wir wollten in FrankfurtRhein-Main die Internationale Bauausstellung durchführen, das wäre so ein Bündelungsprojekt für die kommenden zehn Jahre gewesen, in dem die ganze Kraft der Region gezeigt worden wäre. Die ist leider an der fehlenden Unterstützung durch die Landesregierung gescheitert. Aber wir solltenuns ein neues Ziel setzen, um die Metropolregion von morgen zu zeigen. Das "Neue Frankfurt" oder die "Frankfurter Schule" waren in der Vergangenheit der Slogan für einen enormen Innovationsschub in Kultur, Philosophie, Bau und soziale Entwicklung. Heute hat siech die Bevölkerung der Region stark verändert ist viel bunter geworden, hier leben Menschen aus 186 Nationen und zwar nicht nur in der Kernstadt Frankfurt (176 Nationen), sondern auch in Main-Taunus Kreis (156 Nationen). Die Entwicklung hin zu der internationalen Stadt, in der die Menschen aus allen Erdteilen eine neue Kultur des Zusammenlebens pflegen, steht auf der Agenda? Diesen Wandel aufzuzeigen und dabei die jungen Leute mit Ihrnen Träumen zur Zukunft unserer Region in den Mittelpunkt zu stellen, wäre aus meiner Sicht eine richtig lohnenswerte Kampagne.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lassen Sie uns ein Kreativprojekt für die nächsten zehn Jahre beginnen!<br />
Ich mlöchte gerne nicht nur Frankfurt sondern auch Rhein-Main insgesamt denken, denn die zentrale Stadt ist einfach zu klein und erst wenn man die gesamte Region mit Ihren 5,5 Millionnen Einwohnernmit Mainz, Wiesbaden, Darmstadt, Hanau undOffenbach und auch die kleineren Städte betrachtet, wird klar dass so viel Kreativität und Internationalität hier vorhanden ist, dass wir uns uns mit Mailand, mit Wien, mit Barcelona,mit Paris oder auch London messen können. Diese anderen europäichsen Metropolen haben in der jüngsten Zeit Konzepte vorgelegt und sich Ziele für den Umbau in die Zukunft gesetzt. Wir wollten in FrankfurtRhein-Main die Internationale Bauausstellung durchführen, das wäre so ein Bündelungsprojekt für die kommenden zehn Jahre gewesen, in dem die ganze Kraft der Region gezeigt worden wäre. Die ist leider an der fehlenden Unterstützung durch die Landesregierung gescheitert. Aber wir solltenuns ein neues Ziel setzen, um die Metropolregion von morgen zu zeigen. Das &#8220;Neue Frankfurt&#8221; oder die &#8220;Frankfurter Schule&#8221; waren in der Vergangenheit der Slogan für einen enormen Innovationsschub in Kultur, Philosophie, Bau und soziale Entwicklung. Heute hat siech die Bevölkerung der Region stark verändert ist viel bunter geworden, hier leben Menschen aus 186 Nationen und zwar nicht nur in der Kernstadt Frankfurt (176 Nationen), sondern auch in Main-Taunus Kreis (156 Nationen). Die Entwicklung hin zu der internationalen Stadt, in der die Menschen aus allen Erdteilen eine neue Kultur des Zusammenlebens pflegen, steht auf der Agenda? Diesen Wandel aufzuzeigen und dabei die jungen Leute mit Ihrnen Träumen zur Zukunft unserer Region in den Mittelpunkt zu stellen, wäre aus meiner Sicht eine richtig lohnenswerte Kampagne.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Cornelia Christoph</title>
		<link>http://weblog.medienmittwoch.de/2009-10-14/stadt-und-marke-blicke-auf-frankfurt/#comment-5400</link>
		<dc:creator>Cornelia Christoph</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 01:12:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://weblog.medienmittwoch.de/?p=49#comment-5400</guid>
		<description>Ich hatte mich bereits während der Veranstaltung geäußert. ( s Bild 18 ). In Frankfurt geboren und hier aus Überzeugung lebend, setze ich auf aktives und selbstbewußtes Bürgertum. Die kleinste Metropole der Welt bietet eine hohe Lebensqualität mit allen Annehmlichkeiten. Derzeit geschäftlich in Tokio, erlebe ich den Alltag für die Bewohner als völlig erschöpfend : lange Wege in öffentlichen Verkehrsmitteln, kleine Wohnungen mit vielen Menschen auf teurem engen Raum, schlechte Luft, wenig Freizeit , geringe Mittel um den Tagesablauf angenehmer zu gestalten, weite Wege zu Kultur- oder anderen Veranstaltungen innerhalb der Stadt.  Dies ist nicht anders in New York, Paris oder London, Orte die ich ebenfalls recht gut kenne. Die Mieten in Frankfurt sind bezahlbar ( wenn man sich auskennt ), Wege relativ kurz, häufig mit dem Fahrrad zu erreichen. Das Angebot für Freizeit, Sport, Kultur sehr gut, auch wenn es anscheinend hip ist, anderes zu behaupten. Die Stadt strahlt Dynamik und Erfolg aus - das mag nicht jedem zusagen, der sich dort nicht einreihen möchte. Nicht von ungefähr wird hier der Ironman ausgetragen. Für manche gilt es die Schwellenangst zu überwinden um festzustellen, dass man in dier Stadt so ziemlich jeden persönlich treffen kann und sei es Herrn Trichet beim Lebensmitteleinkauf im Kaufhof. Frankfurt ist international. Die hier lebenden und - sicher häufig für begrenzte Zeit arbeitenden - Ausländer haben eine andere soziale Struktur als zB in Berlin. Meine Tochter hat das Goethe Gymnasium besucht und damit als eine der wenigen Schüler mit nur deutscher Herkunft viele Freundschaften mit internationalen jungen Leuten schließen können. 
Ich bin Beraterin für strategisches Marketing.
Schon die Diskussionsstellung eines Branding für die Stadt war zu allgemein. Für welche Zielgruppe ? Für die in Frankfurt lebenden Menschen ? Für Deutschland ? Das Ausland ? Wenn dort : für Tourismus ? Oder als Businessort ? Leider haben diese grundsätzlichen Fragen nicht geklärt werden können. Die Podiumsteilnehmer schienen auch nicht recht zu wissen, was sie außer Selbstdarstellung bieten sollten. Um also zu einer Zielführung zu kommen, sollten zunächst die Zielgruppen klar definiert werden. Diese Stadt international erfolgreich zu vermarkten gehört sicher zu den einfacheren Aufgaben !</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte mich bereits während der Veranstaltung geäußert. ( s Bild 18 ). In Frankfurt geboren und hier aus Überzeugung lebend, setze ich auf aktives und selbstbewußtes Bürgertum. Die kleinste Metropole der Welt bietet eine hohe Lebensqualität mit allen Annehmlichkeiten. Derzeit geschäftlich in Tokio, erlebe ich den Alltag für die Bewohner als völlig erschöpfend : lange Wege in öffentlichen Verkehrsmitteln, kleine Wohnungen mit vielen Menschen auf teurem engen Raum, schlechte Luft, wenig Freizeit , geringe Mittel um den Tagesablauf angenehmer zu gestalten, weite Wege zu Kultur- oder anderen Veranstaltungen innerhalb der Stadt.  Dies ist nicht anders in New York, Paris oder London, Orte die ich ebenfalls recht gut kenne. Die Mieten in Frankfurt sind bezahlbar ( wenn man sich auskennt ), Wege relativ kurz, häufig mit dem Fahrrad zu erreichen. Das Angebot für Freizeit, Sport, Kultur sehr gut, auch wenn es anscheinend hip ist, anderes zu behaupten. Die Stadt strahlt Dynamik und Erfolg aus - das mag nicht jedem zusagen, der sich dort nicht einreihen möchte. Nicht von ungefähr wird hier der Ironman ausgetragen. Für manche gilt es die Schwellenangst zu überwinden um festzustellen, dass man in dier Stadt so ziemlich jeden persönlich treffen kann und sei es Herrn Trichet beim Lebensmitteleinkauf im Kaufhof. Frankfurt ist international. Die hier lebenden und - sicher häufig für begrenzte Zeit arbeitenden - Ausländer haben eine andere soziale Struktur als zB in Berlin. Meine Tochter hat das Goethe Gymnasium besucht und damit als eine der wenigen Schüler mit nur deutscher Herkunft viele Freundschaften mit internationalen jungen Leuten schließen können.<br />
Ich bin Beraterin für strategisches Marketing.<br />
Schon die Diskussionsstellung eines Branding für die Stadt war zu allgemein. Für welche Zielgruppe ? Für die in Frankfurt lebenden Menschen ? Für Deutschland ? Das Ausland ? Wenn dort : für Tourismus ? Oder als Businessort ? Leider haben diese grundsätzlichen Fragen nicht geklärt werden können. Die Podiumsteilnehmer schienen auch nicht recht zu wissen, was sie außer Selbstdarstellung bieten sollten. Um also zu einer Zielführung zu kommen, sollten zunächst die Zielgruppen klar definiert werden. Diese Stadt international erfolgreich zu vermarkten gehört sicher zu den einfacheren Aufgaben !</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Editorial: Was ist Frankfurt? &#124; Pflasterstrand</title>
		<link>http://weblog.medienmittwoch.de/2009-10-14/stadt-und-marke-blicke-auf-frankfurt/#comment-5396</link>
		<dc:creator>Editorial: Was ist Frankfurt? &#124; Pflasterstrand</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 17:23:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://weblog.medienmittwoch.de/?p=49#comment-5396</guid>
		<description>[...] ein Image durch die Welt zu tragen. Doch wofür steht Frankfurt? Die Diskussion kam neulich beim Medienmittwoch wieder auf, einem Treff der, Sie haben es erraten, hiesigen Medienschaffenden. City of the Euro, [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] ein Image durch die Welt zu tragen. Doch wofür steht Frankfurt? Die Diskussion kam neulich beim Medienmittwoch wieder auf, einem Treff der, Sie haben es erraten, hiesigen Medienschaffenden. City of the Euro, [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Tom Maximilian Kremer</title>
		<link>http://weblog.medienmittwoch.de/2009-10-14/stadt-und-marke-blicke-auf-frankfurt/#comment-5395</link>
		<dc:creator>Tom Maximilian Kremer</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 16:52:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://weblog.medienmittwoch.de/?p=49#comment-5395</guid>
		<description>Der Begriff der Marke sollte zunächst neu definiert werden. Hier halte ich die althergebrachten Masstäbe unserer komplexen, globalisierten Welt gegenüber, nicht mehr für angemessen. Eine Stadt auf einen USP oder auf einen Biergarten zu reduzieren ist nicht mehr zeitgemäss. Gerade deshalb ist Frankfurt kompakte Weltstadt.
Ebenso wie die Stadtplanung durch den Markt, die Menschen, Antworten erhält, wird das Branding der Stadt durch die Menschen, die in Ihr leben, und den Entwicklungen Tribut zollen, erzeugt.
Diese Bewohner haben differenzierte Werte und Perspektiven, die in die Markenbildung einfliessen sollten:
geschwindigkeit (statt größe)
flexibilität (statt stabilität)
integration (statt spezialisierung)
innovation (statt kontrolle)
Identität und Innovation sind unser Kapital der Zukunft. Identität funktioniert nur noch über Authentizität, die Fassaden blättern ab, Frankfurt ist echt.

Als Moodboard fällt mir persönlich die Clara aus Frankfurt ein, die die Stimmung und die Eleganz der Stadt auf kindliche Weise wiederspiegelt:
http://www.myvideo.de/watch/3795527/Heidi_42_3_Clara_kommt


Freundliche Grüsse,

Tom Maximilian Kremer
Dipl.- Ing.(Fh), M. Sc., Architekt
 
Friendsarchitects
Am Schlosspark 49
65203 Wiesbaden
Germany</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Begriff der Marke sollte zunächst neu definiert werden. Hier halte ich die althergebrachten Masstäbe unserer komplexen, globalisierten Welt gegenüber, nicht mehr für angemessen. Eine Stadt auf einen USP oder auf einen Biergarten zu reduzieren ist nicht mehr zeitgemäss. Gerade deshalb ist Frankfurt kompakte Weltstadt.<br />
Ebenso wie die Stadtplanung durch den Markt, die Menschen, Antworten erhält, wird das Branding der Stadt durch die Menschen, die in Ihr leben, und den Entwicklungen Tribut zollen, erzeugt.<br />
Diese Bewohner haben differenzierte Werte und Perspektiven, die in die Markenbildung einfliessen sollten:<br />
geschwindigkeit (statt größe)<br />
flexibilität (statt stabilität)<br />
integration (statt spezialisierung)<br />
innovation (statt kontrolle)<br />
Identität und Innovation sind unser Kapital der Zukunft. Identität funktioniert nur noch über Authentizität, die Fassaden blättern ab, Frankfurt ist echt.</p>
<p>Als Moodboard fällt mir persönlich die Clara aus Frankfurt ein, die die Stimmung und die Eleganz der Stadt auf kindliche Weise wiederspiegelt:<br />
<a href="http://www.myvideo.de/watch/3795527/Heidi_42_3_Clara_kommt" rel="nofollow">http://www.myvideo.de/watch/3795527/Heidi_42_3_Clara_kommt</a></p>
<p>Freundliche Grüsse,</p>
<p>Tom Maximilian Kremer<br />
Dipl.- Ing.(Fh), M. Sc., Architekt</p>
<p>Friendsarchitects<br />
Am Schlosspark 49<br />
65203 Wiesbaden<br />
Germany</p>
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