<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Heute ist es hier so voll, weil man mit LOHAS Geld verdienen kann</title>
	<atom:link href="http://weblog.medienmittwoch.de/2008-07-11/heute-ist-es-hier-so-voll-weil-man-mit-lohas-geld-verdienen-kann/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://weblog.medienmittwoch.de/2008-07-11/heute-ist-es-hier-so-voll-weil-man-mit-lohas-geld-verdienen-kann/</link>
	<description>Podcasts vom MedienMittwoch</description>
	<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 00:31:08 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.5.1</generator>
		<item>
		<title>Von: Victor Ramnauth</title>
		<link>http://weblog.medienmittwoch.de/2008-07-11/heute-ist-es-hier-so-voll-weil-man-mit-lohas-geld-verdienen-kann/#comment-6433</link>
		<dc:creator>Victor Ramnauth</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 19:10:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://weblog.medienmittwoch.de/?p=38#comment-6433</guid>
		<description>Heimarbeit 

Momentan beschäftig sehr viele mit dem Themenbereich Geld verdienen unddiesist  super aktuell!

Wann habt ihr Erfahrungen haben.

Doch in allem ein einfallreicher Test zu dem Marketingbereich Geld daheim verdienen

Nun muss ich weiter</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Heimarbeit </p>
<p>Momentan beschäftig sehr viele mit dem Themenbereich Geld verdienen unddiesist  super aktuell!</p>
<p>Wann habt ihr Erfahrungen haben.</p>
<p>Doch in allem ein einfallreicher Test zu dem Marketingbereich Geld daheim verdienen</p>
<p>Nun muss ich weiter</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: My Domain</title>
		<link>http://weblog.medienmittwoch.de/2008-07-11/heute-ist-es-hier-so-voll-weil-man-mit-lohas-geld-verdienen-kann/#comment-6139</link>
		<dc:creator>My Domain</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 01:24:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://weblog.medienmittwoch.de/?p=38#comment-6139</guid>
		<description>&lt;strong&gt;Joe...&lt;/strong&gt;

Check out my domain sometime....</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Joe&#8230;</strong></p>
<p>Check out my domain sometime&#8230;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Martina Hoffhaus</title>
		<link>http://weblog.medienmittwoch.de/2008-07-11/heute-ist-es-hier-so-voll-weil-man-mit-lohas-geld-verdienen-kann/#comment-4620</link>
		<dc:creator>Martina Hoffhaus</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jul 2008 08:24:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://weblog.medienmittwoch.de/?p=38#comment-4620</guid>
		<description>Genauso sehe ich es auch! Auf weitere Diskussionen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Genauso sehe ich es auch! Auf weitere Diskussionen!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: "Ivy-World" LOHAS-Printmagazin am Ende - KarmaKonsum</title>
		<link>http://weblog.medienmittwoch.de/2008-07-11/heute-ist-es-hier-so-voll-weil-man-mit-lohas-geld-verdienen-kann/#comment-4619</link>
		<dc:creator>"Ivy-World" LOHAS-Printmagazin am Ende - KarmaKonsum</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jul 2008 18:16:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://weblog.medienmittwoch.de/?p=38#comment-4619</guid>
		<description>[...] Vor einigen Wochen haben wir mit Alexander B&#246;ker, Chefredakteur des LOHAS-Printmagazins Ivy World gesprochen und erfahren, dass ein Fortbestehen des Print und Online-Formates bei Burda intern diskutiert werde. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Vor einigen Wochen haben wir mit Alexander B&#246;ker, Chefredakteur des LOHAS-Printmagazins Ivy World gesprochen und erfahren, dass ein Fortbestehen des Print und Online-Formates bei Burda intern diskutiert werde. [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: www.best-practice-business.de/blog &#187; LOHAS-Printmagazin &#8220;Ivy-World&#8221; geht nicht in Serie</title>
		<link>http://weblog.medienmittwoch.de/2008-07-11/heute-ist-es-hier-so-voll-weil-man-mit-lohas-geld-verdienen-kann/#comment-4618</link>
		<dc:creator>www.best-practice-business.de/blog &#187; LOHAS-Printmagazin &#8220;Ivy-World&#8221; geht nicht in Serie</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jul 2008 06:52:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://weblog.medienmittwoch.de/?p=38#comment-4618</guid>
		<description>[...] ich durch Ivy World erlangt: Alexander B&#246;ker, Ex-Chefredakteur von Ivy, hat im Rahmen einer Podiumsdiskussion in Frankfurt vor einigen Wochen von seiner Erfahrung mit Werbung im Ivy-Magazin berichtet: Als auf der ersten [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] ich durch Ivy World erlangt: Alexander B&#246;ker, Ex-Chefredakteur von Ivy, hat im Rahmen einer Podiumsdiskussion in Frankfurt vor einigen Wochen von seiner Erfahrung mit Werbung im Ivy-Magazin berichtet: Als auf der ersten [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dr. Anja Rau</title>
		<link>http://weblog.medienmittwoch.de/2008-07-11/heute-ist-es-hier-so-voll-weil-man-mit-lohas-geld-verdienen-kann/#comment-4617</link>
		<dc:creator>Dr. Anja Rau</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Jul 2008 10:59:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://weblog.medienmittwoch.de/?p=38#comment-4617</guid>
		<description>Hallo Frau Hoffhaus,

vielen Dank für die zusätzlichen Informationen zur Veranstaltung und die Hintergründe zu LOHAS.

Ich denke, Veranstaltungen wie der LOHAS-MedienMittwoch sind Puzzlestückchen einer Kommunikationsstrategie, welche die Diskussion anfeuert - vielleicht nich mit einem Knall und nicht auf jeder Veranstaltung bis spät in die Nacht, aber dafür um so nachhaltiger!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Frau Hoffhaus,</p>
<p>vielen Dank für die zusätzlichen Informationen zur Veranstaltung und die Hintergründe zu LOHAS.</p>
<p>Ich denke, Veranstaltungen wie der LOHAS-MedienMittwoch sind Puzzlestückchen einer Kommunikationsstrategie, welche die Diskussion anfeuert - vielleicht nich mit einem Knall und nicht auf jeder Veranstaltung bis spät in die Nacht, aber dafür um so nachhaltiger!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Martina Hoffhaus</title>
		<link>http://weblog.medienmittwoch.de/2008-07-11/heute-ist-es-hier-so-voll-weil-man-mit-lohas-geld-verdienen-kann/#comment-4616</link>
		<dc:creator>Martina Hoffhaus</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jul 2008 16:34:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://weblog.medienmittwoch.de/?p=38#comment-4616</guid>
		<description>„Instant-Lösungen“ aus der Tüte sind bei diesem neuen Thema nicht zu erwarten. Wir vom LOHAS CompetenceCenter haben eine neue Debatte initiieren wollen, die kaum öffentlich geführt wird und für die es noch wenige Beispiele gibt. 

Die „Alt-Ökos“ und wahren Pioniere der LOHAS-Bewegung haben Marketing kaum ernst genommen, die Nase gerümpft oder einfach keine Notwendigkeit gesehen,  professionelle Marketingmethoden anzuwenden. Und das ist bis heute so. 

Die „Alt-Ökobranche“ ist primär an höheren Werte wie Umweltschutz, sozialer Gerechtigkeit und Produktqualität interessiert. Weniger an nackter, unsozialer Absatzförderung um des Konsums willen. Geldverdienen auf Gedeih und Verderb, die unbändige Gier nach Marktanteilen, führt in der „konventionellen“ Wirtschaft gerne zu einer menschen- bzw. lebensverachtenden Wertschöpfungskette. Die echten (neuen) Ökoentrepreneure (prominentestes Beispiel ist Professor Yunus mit seiner Kleinkreditbank) lehnen das ab. Sie schwören nicht dem ökonomischen Profit ab, halten aber parallel die Werte hoch, die heute mit Nachhaltigkeit bezeichnet werden. Sie wollen keinen Anteil daran haben, dass sich die Welt kanibalisiert. Im Gegenteil, sie wollen etwas bewegen, vorwärtskommen.

Da die Ökobranche lange Zeit ein Nischendasein führte, hat das niemanden interessiert. Die Szene bleib unter sich. Sie war kuschelig- konkurrenzlos, weil  unbedeutet für den Markt. 

Nun wird seit der Jahrtausendwende dank Web 2.0 verstärkt über einen neuen Konsumtyp gesprochen, den LOHAS. Der ein oder andere mag sie belächeln. Aber sie sind mittlerweile zu einer ernstzunehmenden Masse geworden, die die Wirtschaft schon jetzt kräftig beeinflusst. Warum? Weil 6-30% (je nach Studie) der Bevölkerung langsam ein schleichendes Gefühl von „es reicht“ überkommt: Die wichtigsten Stichworte sind hierbei Globalisierung, Klimawandel, demografischer und Werte-Wandel: Runtergebrochen heisst das: Massenentlassungen, Mobbing, Hunger in der Welt, Schmelzen der Polkappen, pestizidverseuchte Blumen, Nahrungsmittel, und T-Shirts, Atommüll, wachsende Armut weltweit, Wasserknappheit, kontinuierlicher Raubbau der Natur, Korruption, Vereinsamung der Menschen…die Liste könnte unendlich weitergeführt werden. Die LOHAS sagen: genug geredet. Jetzt heisst es handeln z.B. über kritischen Konsum.

Wollen Marketer sich nach einem anstrengenden Tag mit solchen weltbewegenden Dingen ernsthaft beschäftigen? Wer das tut, der muss sein Tun/seinen Konsum unweigerlich selbst – früher oder später - in Frage stellen. Und dann geht es ans Eingemachte. 

Obwohl sich unsere Welt immer schneller dreht: Wenn wir über Nachhaltigkeitskommunikation nachdenken, sind schnelle Lösung nicht zu bekommen. Die Lohas zwingen zur Entschleunigung. So wie Bioschweine oder Biopaprikas länger glücklich wachsen dürfen, damit sie reifen und gut schmecken, brauchen gute, kreative Kommunikationsansätze Zeit und viel Einfühlungsvermögen. Die für die Kommunikationsbranche bittere Pille: Wer den kritischen Lohas glaubwürdig ansprechen will, kommt nicht umhin, sehr komplexe, sensible Zusammenhänge zu betrachten. Herkömmliche Absatzförderung, die sich unglaubwürdiger, gar (rücksichtsloser) Raffinessen und Methoden bedient, gerne Schwächen verschweigt, mögen die LOHAS nicht, weil sie das Spiel durchschauen. Neue Instrumente und vor allem Herangehensweisen sind vonnöten, damit Unternehmen ihr Potenzial nicht verspielen. 

Und zur Greenwashing-Debatte sei noch eines gesagt: Dank der LOHAS Bewegung wird es zu einem CSR/Ethikwettbewerb in den Unternehmen kommen. Was kann der Nachhaltigkeitsdiskussion besseres passieren, als dass die Unternehmen in einen Wettstreit treten - nach dem Motto: Wer hat die nachhaltigsten Produkte mit der nachhaltigsten Wertschöpfungskette? Wie gut, dass es die LOHAS gibt – om sei Dank! Marketing wird dadurch zwar nicht leichter, aber wieder strategisch und spannend. 

Zukünftig wird es heißen: Form follows sustainability. Unternehmen werden mit den kritischen Konsumenten wohl oder übel auf gleicher Augenhöhe kommunizieren. Partizipation und Meinungsvielfalt findet damit Einzug in die Kommunikation – und in viele andere Bereiche wie z.B. die Personalpolitik. Das ist neu! (oder auch nicht- das spielt keine Rolle). Das ist Changemanagement, ausgelöst durch den Konsumenten. 

Und seit es die LOHAS gibt: design matters! Ökoprodukte dürfen jetzt endlich sexy, hip, lifestylig werden und auch Spaß machen. So finden sie ihren Weg in Mainstream-Haushalte. Wenn sich dahinter noch authentische Marken verbergen, werden sie Anklang finden. Die Marken, die „aufschneiden“, nicht nachvollziehbare  Versprechen abgeben, werden von den LOHAS abgestraft (siehe Basic/Lidl oder Lichtblick). Auf diesen Wettbewerb freue ich mich. Die Diskussion wird weiter geführt werden müssen, denn sie hat gerade erst begonnen. 
Hätte ich nur mehr Zeit gehabt ...

P.S. Der Herr, der nicht auf dem Podium war, ist ein ad hoc Ersatz für unseren Trendforscher gewesen, der eine Stunde vor Veranstaltung wegen eines Bandscheibenvorfalls absagen mußte. Der anregende Dr. Martin Kreeb von der Uni Hohenheim war unser Wunschkandidat für die Podiumsdiskussion, hatte leider wegen eines Krankenhausaufenthaltes die Zusage vorab absagen müssen, konnte dann ad hoc doch kommen. So sind dann manchmal die Dinge im Hintergrund in letzter Sekunde…Ich freue mich auf eine lebendige, konstruktive Debatte!

Martina Hoffhaus
Sprecherin und Gründerin LOHAS CompetenceCenter
Inhaberin von messagepool, Frankfurt</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>„Instant-Lösungen“ aus der Tüte sind bei diesem neuen Thema nicht zu erwarten. Wir vom LOHAS CompetenceCenter haben eine neue Debatte initiieren wollen, die kaum öffentlich geführt wird und für die es noch wenige Beispiele gibt. </p>
<p>Die „Alt-Ökos“ und wahren Pioniere der LOHAS-Bewegung haben Marketing kaum ernst genommen, die Nase gerümpft oder einfach keine Notwendigkeit gesehen,  professionelle Marketingmethoden anzuwenden. Und das ist bis heute so. </p>
<p>Die „Alt-Ökobranche“ ist primär an höheren Werte wie Umweltschutz, sozialer Gerechtigkeit und Produktqualität interessiert. Weniger an nackter, unsozialer Absatzförderung um des Konsums willen. Geldverdienen auf Gedeih und Verderb, die unbändige Gier nach Marktanteilen, führt in der „konventionellen“ Wirtschaft gerne zu einer menschen- bzw. lebensverachtenden Wertschöpfungskette. Die echten (neuen) Ökoentrepreneure (prominentestes Beispiel ist Professor Yunus mit seiner Kleinkreditbank) lehnen das ab. Sie schwören nicht dem ökonomischen Profit ab, halten aber parallel die Werte hoch, die heute mit Nachhaltigkeit bezeichnet werden. Sie wollen keinen Anteil daran haben, dass sich die Welt kanibalisiert. Im Gegenteil, sie wollen etwas bewegen, vorwärtskommen.</p>
<p>Da die Ökobranche lange Zeit ein Nischendasein führte, hat das niemanden interessiert. Die Szene bleib unter sich. Sie war kuschelig- konkurrenzlos, weil  unbedeutet für den Markt. </p>
<p>Nun wird seit der Jahrtausendwende dank Web 2.0 verstärkt über einen neuen Konsumtyp gesprochen, den LOHAS. Der ein oder andere mag sie belächeln. Aber sie sind mittlerweile zu einer ernstzunehmenden Masse geworden, die die Wirtschaft schon jetzt kräftig beeinflusst. Warum? Weil 6-30% (je nach Studie) der Bevölkerung langsam ein schleichendes Gefühl von „es reicht“ überkommt: Die wichtigsten Stichworte sind hierbei Globalisierung, Klimawandel, demografischer und Werte-Wandel: Runtergebrochen heisst das: Massenentlassungen, Mobbing, Hunger in der Welt, Schmelzen der Polkappen, pestizidverseuchte Blumen, Nahrungsmittel, und T-Shirts, Atommüll, wachsende Armut weltweit, Wasserknappheit, kontinuierlicher Raubbau der Natur, Korruption, Vereinsamung der Menschen…die Liste könnte unendlich weitergeführt werden. Die LOHAS sagen: genug geredet. Jetzt heisst es handeln z.B. über kritischen Konsum.</p>
<p>Wollen Marketer sich nach einem anstrengenden Tag mit solchen weltbewegenden Dingen ernsthaft beschäftigen? Wer das tut, der muss sein Tun/seinen Konsum unweigerlich selbst – früher oder später - in Frage stellen. Und dann geht es ans Eingemachte. </p>
<p>Obwohl sich unsere Welt immer schneller dreht: Wenn wir über Nachhaltigkeitskommunikation nachdenken, sind schnelle Lösung nicht zu bekommen. Die Lohas zwingen zur Entschleunigung. So wie Bioschweine oder Biopaprikas länger glücklich wachsen dürfen, damit sie reifen und gut schmecken, brauchen gute, kreative Kommunikationsansätze Zeit und viel Einfühlungsvermögen. Die für die Kommunikationsbranche bittere Pille: Wer den kritischen Lohas glaubwürdig ansprechen will, kommt nicht umhin, sehr komplexe, sensible Zusammenhänge zu betrachten. Herkömmliche Absatzförderung, die sich unglaubwürdiger, gar (rücksichtsloser) Raffinessen und Methoden bedient, gerne Schwächen verschweigt, mögen die LOHAS nicht, weil sie das Spiel durchschauen. Neue Instrumente und vor allem Herangehensweisen sind vonnöten, damit Unternehmen ihr Potenzial nicht verspielen. </p>
<p>Und zur Greenwashing-Debatte sei noch eines gesagt: Dank der LOHAS Bewegung wird es zu einem CSR/Ethikwettbewerb in den Unternehmen kommen. Was kann der Nachhaltigkeitsdiskussion besseres passieren, als dass die Unternehmen in einen Wettstreit treten - nach dem Motto: Wer hat die nachhaltigsten Produkte mit der nachhaltigsten Wertschöpfungskette? Wie gut, dass es die LOHAS gibt – om sei Dank! Marketing wird dadurch zwar nicht leichter, aber wieder strategisch und spannend. </p>
<p>Zukünftig wird es heißen: Form follows sustainability. Unternehmen werden mit den kritischen Konsumenten wohl oder übel auf gleicher Augenhöhe kommunizieren. Partizipation und Meinungsvielfalt findet damit Einzug in die Kommunikation – und in viele andere Bereiche wie z.B. die Personalpolitik. Das ist neu! (oder auch nicht- das spielt keine Rolle). Das ist Changemanagement, ausgelöst durch den Konsumenten. </p>
<p>Und seit es die LOHAS gibt: design matters! Ökoprodukte dürfen jetzt endlich sexy, hip, lifestylig werden und auch Spaß machen. So finden sie ihren Weg in Mainstream-Haushalte. Wenn sich dahinter noch authentische Marken verbergen, werden sie Anklang finden. Die Marken, die „aufschneiden“, nicht nachvollziehbare  Versprechen abgeben, werden von den LOHAS abgestraft (siehe Basic/Lidl oder Lichtblick). Auf diesen Wettbewerb freue ich mich. Die Diskussion wird weiter geführt werden müssen, denn sie hat gerade erst begonnen.<br />
Hätte ich nur mehr Zeit gehabt &#8230;</p>
<p>P.S. Der Herr, der nicht auf dem Podium war, ist ein ad hoc Ersatz für unseren Trendforscher gewesen, der eine Stunde vor Veranstaltung wegen eines Bandscheibenvorfalls absagen mußte. Der anregende Dr. Martin Kreeb von der Uni Hohenheim war unser Wunschkandidat für die Podiumsdiskussion, hatte leider wegen eines Krankenhausaufenthaltes die Zusage vorab absagen müssen, konnte dann ad hoc doch kommen. So sind dann manchmal die Dinge im Hintergrund in letzter Sekunde…Ich freue mich auf eine lebendige, konstruktive Debatte!</p>
<p>Martina Hoffhaus<br />
Sprecherin und Gründerin LOHAS CompetenceCenter<br />
Inhaberin von messagepool, Frankfurt</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: KonzeptioNerd &#187; Blog Archive &#187; Health, Sustainability and the Web 2.0</title>
		<link>http://weblog.medienmittwoch.de/2008-07-11/heute-ist-es-hier-so-voll-weil-man-mit-lohas-geld-verdienen-kann/#comment-4614</link>
		<dc:creator>KonzeptioNerd &#187; Blog Archive &#187; Health, Sustainability and the Web 2.0</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Jul 2008 21:52:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://weblog.medienmittwoch.de/?p=38#comment-4614</guid>
		<description>[...] to read more (and care to read German), please to go my latest post on the MedienMittwoch-blog: Heute ist es hier so voll, weil man mit LOHAS Geld verdienen kann (&#8221;The reason it&#8217;s so packed in here is because you can make money from LOHAS&#8221;).  [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] to read more (and care to read German), please to go my latest post on the MedienMittwoch-blog: Heute ist es hier so voll, weil man mit LOHAS Geld verdienen kann (&#8221;The reason it&#8217;s so packed in here is because you can make money from LOHAS&#8221;).  [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
