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	<title>Kommentare zu: Serious Games, 12. Juli 2006</title>
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	<description>Podcasts vom MedienMittwoch</description>
	<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 02:47:14 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Jan Wagner</title>
		<link>http://weblog.medienmittwoch.de/2006-07-12/serious-games/#comment-133</link>
		<dc:creator>Jan Wagner</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jul 2006 08:01:28 +0000</pubDate>
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		<description>Wieder mal ein sehr gut informierter blog mit schönen links. Nur zur Richtigstellung: Die Gewalt in Spielen-Debatte wird duchaus geführt. Ich habe gesagt, in Europa ist sie nirgends so stark institutionell verankert wie in Deutschland, da die Altersfreigaben in Resteuropa zB auf freiwilligen Angaben der Publisher beruhen. Amerika erlebt gerade auf Sttaatebene eine erbitterte Deabtte über Gesetzesänderungen zum Schutz vor Killer- und Sexspielen (ja, das ist die gleiche Regierung, die America's Army finanziert hat, wo man kontrolliert auf Leute schiessen lernt. das macht alles viel besser...).

Was im blog ein spannender Hinweis ist, ist die Frage danach wie Games und die "ernste Welt" miteinander interagieren, wenn echte Märkte für virtuelle Güter wie ausgebildete Charaktäre in MMOs entstehen (die ja faktisch nur akkumulierte Arbeitszeit in Reinform sind). So gibt es inzwischen in China "Farming Fabriken", wo statt Turnschuhen in Billigarbeit Charaktere "gebaut" werden und items gesucht, die dann verkauft werden können. 
Ansonsten sind "Simulationen" natürlich so alt wie die menschheit und schon immer "serious games" gewesen, nur auf dem Rechner ist es bunter ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder mal ein sehr gut informierter blog mit schönen links. Nur zur Richtigstellung: Die Gewalt in Spielen-Debatte wird duchaus geführt. Ich habe gesagt, in Europa ist sie nirgends so stark institutionell verankert wie in Deutschland, da die Altersfreigaben in Resteuropa zB auf freiwilligen Angaben der Publisher beruhen. Amerika erlebt gerade auf Sttaatebene eine erbitterte Deabtte über Gesetzesänderungen zum Schutz vor Killer- und Sexspielen (ja, das ist die gleiche Regierung, die America&#8217;s Army finanziert hat, wo man kontrolliert auf Leute schiessen lernt. das macht alles viel besser&#8230;).</p>
<p>Was im blog ein spannender Hinweis ist, ist die Frage danach wie Games und die &#8220;ernste Welt&#8221; miteinander interagieren, wenn echte Märkte für virtuelle Güter wie ausgebildete Charaktäre in MMOs entstehen (die ja faktisch nur akkumulierte Arbeitszeit in Reinform sind). So gibt es inzwischen in China &#8220;Farming Fabriken&#8221;, wo statt Turnschuhen in Billigarbeit Charaktere &#8220;gebaut&#8221; werden und items gesucht, die dann verkauft werden können.<br />
Ansonsten sind &#8220;Simulationen&#8221; natürlich so alt wie die menschheit und schon immer &#8220;serious games&#8221; gewesen, nur auf dem Rechner ist es bunter <img src='http://weblog.medienmittwoch.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /></p>
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