(R)evolution im Internet – kommt jetzt die Breitband-Gesellschaft?
12. April 2006 von Martin Kliehm19:10 – Wenn Frankfurter nach Darmstadt fahren… es war irgendwo abzusehen, daß die Diskussion nicht pünktlich beginnen würde, um den im Stau am Darmstädter Kreuz oder vor der Tiefgarageneinfahrt von T-Online stehenden Gästen noch ein Chance zu geben, aufzuschließen. Die Sitzplätze sind alle schon belegt in diesem technokratischen Sakralbau nüchterner Stahl- und Glas-Architektur. Es paßt zum technischen Firmenimage, aber einen Architekturpreis gewinnt man damit nicht. Seltsam, daß sich Architektur heute nicht mehr an den Bedürfnissen der Menschen orientiert. Daran ändert auch das splatterige Boden-Design nichts, das wirkt, als hätte ein Design-Student Farbe im Ton oranger 70er-Jahre-Telefone verschüttet. Ansonsten wirkt alles sehr professionell in diesem Presse-Zentrum. Videocasting? Nein, T-Online hat einen eigenen Kameramann!
19:17 – Tobias Kirchhofer von BlueMars hat diese internet-affine Veranstaltung organisiert wie schon im Januar zu Weblogs und begrüßt die Teilnehmer. Er wirkt dabei ein wenig wie Verona Feldbusch bei ihren ersten Sendungen und liest wieder zu viel ab, aber er wird mit der Zeit sicher noch zum Thomas Gottschalk des MedienMittwochs.
19:20 – Flash-basiertes Video von T-Online als Intro über ihre Geschichte des Internets. Süß, wie sie BTX / Datex-J mit Windows 3.0 verbinden und als Vorläufer des Internets darstellen. Dieser Meilenstein ist mir völlig entgangen, denn im Video kam nicht wirklich heraus, daß 1996 die Hälfte der BTX-Kunden ihren Zugang auch nutzten, um ins Internet zu kommen. Ich hatte BTX immer als etwas eigenes begriffen, und es existierte ja noch bis Ende 2001 parallel zum Internet.
Dann kam auch schon die „schnelle“ Innovation ISDN. Ich erinnere mich noch, wie ich 1996 als Early Adopter meine Probleme hatte, weil die aktuellen Treiber nicht auf den mitgelieferten Disketten waren und ich sie letztlich in einem Internet-Café herunterladen mußte, weil niemand vom Support wirklich wußte, wie man nun per ISDN ins Internet kommt.
Plötzlich stehen dann rosa Männchen vor einem Skilift, der irgendwie den Breitband-Backbone in Europa symbolisieren soll. Die Metapher habe ich nicht verstanden, wie auch das kleine Video die Zuschauer dramaturgisch nicht mitzureißen wußte. Szenenapplaus bleibt aus.
19:28 – Volker Schütz von Horizont begrüßt die Diskutanten und macht eine kleine Eröffnungsrunde. Prof. Wirtz stellt fest, daß es nie so viele Nutzer des Internets in Deutschland gab. Rainer Beaujean (T-Online) hat letztes Jahr 1,2 Millionen Nutzer gewonnen und geht von 1,4 Millionen neuen 2006 aus, die Gesamtzahlen sollen von 10,6 auf 13 Millionen steigen. Surft man heute noch 70 Minuten täglich, so sollen es in wenigen Jahren 148 Minuten sein. Er zeigt auf, daß in Deutschland prozentual zwar weniger DSL-Anschlüsse als in einigen anderen europäischen Ländern existieren, dafür ist die Anbindung aber wesentlich performanter als zum Beispiel in Spanien, wo 128 Kilobit schon als DSL angeboten werden. Zuspiel des Balls an Wolf Lotter, Journalist bei brandeins: Das Internet als viertes Medium neben den klassischen? Selbstverständlich. Aber die Prioritäten verlagern sich, inhaltlich wie auch quantitativ. Fernsehen büßt ein gegenüber dem Internet, ältere Nutzer nehmen rapide zu – 68% dieser Generationen sind nun schon online, während gleichzeitig die Formate verschmelzen. Videogames und Online-Technologie auf dem Fernseher. Klar, wir haben das ubiquitäre Web, UbiCom, Everyware.
19:38 – Die klassischen Programmstrukturen werden „kannibalisiert“, das Selektions- und Konsumverhalten verändert sich. Klar, ich nehme meine Sendungen heute alle digital auf und überspringe langweilige Werbung. Jeder sechste meiner Kollegen macht das auch. Sie nicht? Im Internet kann ich bald die kostenlosen Desperate Housewives ansehen, wenn ich sechs Minuten Werbung ertrage. Was bringen 1200 Videokanäle im Internet? Mehr Auswahl. Wenn denn die Benutzeroberfläche stimmt. Die Herren reden über das Fernsehen der Zukunft, während mein DVD-Player zuhause schon Internet-Radio über 10.000 Shoutcast-Kanäle beherrscht und alle meine neuen Geräte Ethernet-Anschlüsse haben. Ist Deutschland wirklich so rückständig?
19:45 – Prof. Wirtz prognostiziert, daß mehr Werbeetat ins Web wandert, während Nischenprodukte per Micropayment abgewickelt werden würden. iTunes, eBay oder Google als ISP werden als Beispiel genannt, wie Unternehmen sich der veränderten Situation anpassen. Die „Old Economy
“ darf den Anschluß nicht verpassen. Auf der anderen Seite steht der kostenlose Inhalt, das Stichwort „Blogging“ fällt, und natürlich muß angesprochen werden, ob Blogs eine Gefahr für den Journalismus seien. Natürlich sind sie es nicht, wie auch Wolf Lotter feststellt. Sehr ehrenwert verteidigt er den Berufsethos der Medienmacher, die Informations-Dienstleister seien.
Ich glaube, er zielt auf die Qualität professioneller Arbeit gegenüber der Masse von Bloggern ab, auch wenn er dazu neigt, abzuschweifen und nicht ganz deutlich wird, was er meint. Er läßt meiner Meinung nach auch den Redaktionsalltag außer Acht, der selten Zeit und Geld für eine fundierte Recherche hat.
Wie im Januar kommt wieder das Thema Sicherheit und Vertrauenswürdigkeit ins Spiel, weswegen T-Online laut Herrn Beaujean mit seinen vielfältigen Marken-Portalen weiterhin gut dastehen wird. Andererseits funktioniert das doch eher bei unerfahrenen Nutzern, nicht wahr? Erfahrene Nutzer haben ihre eigenen Informationsquellen und können Vertrauen zu einer Marke aufbauen – die Marke des Bloggers zum Beispiel. Guerilla-Marketing und Schein-Portale können laut Lotter schnell nach hinten losgehen, wenn klar würde, daß dort Nutzer nicht ernst genommen oder irregeführt werden würden. Das alte Thema Nachhaltigkeit und Integrität von Unternehmen… do no evil
.
20:00 – Prof. Wirtz vertritt die Meinung, das Internet sei eine sehr (r)evolutionäre Marketingplattform für eine gezielte Nutzeransprache. Wolf Lotter fordert eine andere Ansprache der Nutzer, fordert, sie ernstzunehmen. Rainer Beaujean betont, daß sie als Unternehmen, das selbstverständlich Geld mit dem Internet verdienen möchte, natürlich Kunden ernst nehmen und mit ihren Produkten oder zielgruppenspezifischen Portalen ansprechen. Emotional mit den Themen Convenience, Qualität und Preis/Leistungs-Verhältnis, dem „gefühlten Nutzen
“, zum Teil mit Konzepten, die erst in drei oder vier Jahren Gewinn abwerfen werden. Erfolg und Mißerfolg sind sehr direkt meßbar.
20:10 – Alles sehr nett, und die Podiumsteilnehmer diskutieren lebhaft. Es zahlt sich aus, sie stehen zu lassen und ihnen, anders als im vergangenen Monat, kein Bier zu geben. Aber jeder der Diskutanten sieht das Internet nur als Werbeplattform, als Wertschöpfungsmedium. Läßt das nicht einen großen, nach wie vor nicht-kommerziellen Teil des Internets außen vor, gegen den der kommerzielle Teil inhaltlich nie ankommen wird? Selbstverständlich wandert mehr Werbeetat ins Netz, aber gleichzeitig entstehen solche sozialen Netze wie MySpace, bei denen die Inhalte von den emanzipierten Nutzern kommen.
20:13 – T-Online-Kunden wollen alles einfach, schnell, immer und sicher. UbiCom. Video-On-Demand, Triple Play, vernünftige User-Interfaces. Da stellt sich doch gleich die Frage, ob diese ehrenwerten und glaubwürdig vorgebrachten Ziele in der Realität Bestand haben. Sieht die Usability oder Accessibility der Portale von T-Online wirklich so aus?
Ich finde das T-Online-Portal etwas überladen, und eine kurze Suche nach den Fußballergebnissen des künftigen DFB-Pokal-Gegners der Eintracht erfordert vier Klicks. Vom Abbau von Barrieren (68% der älteren Generationen, Sie erinnern sich?) ist ebenfalls noch nichts zu sehen. Aber Herr Beaujean macht den Eindruck, die Fähigkeit zu Selbstkritik zu haben – wollen wir mal sehen, welche Auswirkungen das auf die Bedienfreundlichkeit des Portals in ein oder zwei Jahren haben wird.
20:15 – Zuschauerfragen: Im Dialog mit dem Konsumenten soll relevante Information geliefert werden, was den gläsernen Kunden impliziert. Prof. Wirtz malt ein düsteres Bild des Big Brother’s, was technisch sicherlich möglich ist. Herr Beaujean verweist auf Datenschutz und aggregierte Statistiken. Schauen wir nachher doch mal in die Privacy Policy von T-Online, welche Daten wie genutzt werden. (Nachtrag: ich bin positiv überrascht! Ich will wirklich nicht schleimen, aber der Text ist vorbildlich und muß dem von amerikanischen Policies in nichts nachstehen.) Wolf Lotter sieht das alles nicht so ernst und verweist auf die freiwillig gelieferten Daten – Marktplätze als Gesprächszentren.
Beaujean unterstützt diese Ansicht mit dem Stichwort CRM und dem Beispiel der Ineffizienz der amerikanischen Homeland Security, die ihm im vergangenen dreiviertel Jahr viermal Fingerabdrücke abgenommen und bei der Einreise fotografiert habe, statt die einmal erhobenen Daten abzugleichen. Keine Sorge, sobald sie ihr Windows 2000 zum Laufen gebracht haben, machen sie das sicher. Und schießen trotzdem jedesmal Fotos.
20:25 – Sicherheit: Wenn alle Services zusammengefaßt werden, was macht man, wenn dieser eine verbleibende ausfällt? Totale Funkstille, kein DSL, kein Telefon, kein Fernsehen, kein Radio? Rainer Beaujean nennt Backup-Systeme und hohe Qualitätsstandards, die parallel zu den Diensten entwickelt würden. Und wenn erst einmal das Fernsehen über das Internet kommt, wird es Konzepte geben, daß man auch Fernsehen kann, wenn die DSL-Leitung ausfiele – so wie heute das Telefon noch funktioniert, wenn die DSL-Leitung tot ist (es sei denn, der Router ist ausgefallen).
20:30 – Was geht technisch? Bananen kaufen und genießen im Internet? Cybersex? Herr Beaujean meint, daß es Grenzen hat. Er liest sonntags noch eine Zeitung aus toten Bäumen, Männer kaufen Hemden im Internet, aber keine Neuwagen, Frauen kaufen auch Hemden nicht im Internet, weil sie „18 Teile anprobieren
“ wollten. Naja, das mag auch daran liegen, daß Autohäuser mit dem Internet nach wie vor auf Kriegsfuß stehen, ganz im Gegensatz zu Gebrauchtwagenbörsen. Haben Sie schon einmal versucht, Ihrem Autohändler eine E-Mail zu schicken?!
20:35 – Was hat T-Online, was Kabelnetzbetreiber nicht haben? Rückkanäle, klassische Telefonie, große Marktanteile.
20:36 – Warum ist Deutschland im Breitbandzugang noch so teuer, warum ist es so rückständig im europäischen Vergleich? Weil Menschen in verschiedenen europäischen Märkten unterschiedlich sind, I18N ohne L10N funktioniert nicht. Franzosen ticken anders als Deutsche. Hier soll Technik im Hintergrund laufen, unsichtbar sein, dort könne auch ein Kabel durch’s Wohnzimmer liegen.
20:40 – Vorhin war die Rede von 8-9 Stunden Mediennutzung pro Tag laut Studie von SevenOne Intermedia. Was zählt dazu? Natürlich nicht nur Computer, sondern auch Radio und Fernsehen.
20:42 – Abschließende Worte von Tobias Kirchhofer (BlueMars). Am 10. Mai gibt es „Ist Design Luxus?“ in der Festhalle, am 14. Juni im Schloß Biebrich unter anderem das Thema „Filmbewertung“.
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- Podcast folgt
12. April 2006 at 22:37
[...] Den genauen Gesprächsverlauf kann man hier im MedienMittwoch-Weblog nach lesen. [...]
12. April 2006 at 22:54
Wort & Bild
13. April 2006 at 09:53
Angesichts der Zusammenfassung, der Themen und der gestellten Fragen frage ich mich, ob es gestern Abend überhaupt ums Thema ging. Da reden Manager und Marketing-Menschen von Werbeformen, Portalstrukturen und anderen Business-Themen. Alles schön und gut, aber was hat das mit der Fragestellung zu tun? Warum wird nicht über Themen wie “Digital Gap” oder “Digital Divide” geredet. Es ist wunderbar, wenn es zukünftig interaktives Fernsehen und Allround-Angebote aus einer Hand gibt, aber was ist mit dem Teil der Surfer, der darauf pfeift? Die Spaßgesellschaft, die an Pay grundsätzlich kein Interesse hat, dafür aber 10MB große Videos an 20 Freunde verschickt. Dieser Teil der “Breitband-” oder sollte ich besser “Spaßgesellschaft” wird genau so wenig beleuchtet wie die Frage, ob die Technik nicht ein wenig zu schnell für Menschen ist.
Es ist Schön, wenn so viele über 50-jährige online gehen, aber was ist wenn die Technik streikt? Im Gegensatz zu Fernsehern und Videos reicht es eben nicht aus, das Gerät aufzustellen und zwei Kabel umzustecken. Man braucht ein gewisses technisches Know-How, das viele ältere Menschen defacto nicht mit bringen. Die wenigsten Leute sind in der Lage, ihren DSL-Anschluss samt Konfiguration der Endgeräte selbst zu bewerkstelligen und dort, wo kein Service-Techniker auftaucht, müssen meist Enkel und Freunde ran. Von KISS sind wir in diesem Bereich noch Lichtjahre entfernt, denn wer sein Arbeitsgerät richtig beherrschen möchte, braucht dafür Jahre. Und wer es einmal tut, verzichtet dann meist auf die Software der Hersteller denn warum soll ich mich von ISPs wie AOL oder T-Online per Software auf vorbestimmte Website zwingen lassen, wenn das auch völlig ohne deren Installation und alleine über den Router legt.
Vielleicht wird ja das nächste Mal wirklich über die Breitbandgesellschaft gesprochen, zum Beispiel über die real existierende im Bereich Computerspiele. Ganz abseits von Gamesload und den alten Geschäftsmodellen eines der spannendsten Biotope überhaupt im Netz. Eine Mischung aus User Generated Content und Geschäftsmodell, die nur durch eine Symbiose von Open-Source (User Content) und Geschäftsmodell (Download-Server) existieren kann. Dort werden Breitbandinhalte in Form von Spielerweiterungen durch Nutzer produziert und auf Grund deren teils enormer Größe bis zu zwei Gigabyte über professionelle Hoster vertrieben. Das “Programm” kommt hier von den Nutzern selbst, lediglich das Geschäft wird durch die Hoster abgewickelt, in dem sie Bandbreite garantieren. Und vielleicht wird das nächste Mal anstelle von Popups und Customer Relationschip Management über solche Innovationen gesprochen. Prozesse und Modelle, die durch die Breitbandgesellschaft erst möglich werden und aus ihr selbst erwachsen, statt vorher in einem Business Case geplant zu werden. Die Breitbandgesellschaft ist da. Man muss sie nur finden
13. April 2006 at 09:53
Hallo Medienmittwoch-Team,
es war gestern eine sehr gelungene Veranstaltung: Inhalte und Rahmen waren ‘wie auf Kante’ genäht und gaben ein stimmiges Bild - großes Lob an die Veranstalter.
Einen kleinen Kritikpunkt: das “große Bild” hat mir eine wenig gefehlt. Tripple play wird nur ein Medium sein, wie Papier ein Medium für die Zeitung ist - doch was dann?
Als Anregung eine Vision des “Museum of Media History” unter: http://www.idorosen.com/mirrors/robinsloan.com/epic/ und noch mal überarbeitet (da auch die Internet-Revolution ihre Kinder frisst) und auf deutsch unter http://media.aperto.de/google_epic2015_de.html
Viele Grüße und Frohe Ostern,
F. Bauer
13. April 2006 at 10:52
@Onliner: Korrekt, so sehe ich das auch. Auch wenn mir Games als Thema selbst gar nicht eingefallen sind. Aber dafür geht man ja zu solch einer Veranstaltung (denkt man).
13. April 2006 at 12:27
Sehr schade, also ich bin wirklich enttäuscht. Schade, dass hier keine spannende Diskussion stattgefunden hat. Dieser T-Offline-Schnösel Beaujean hat ja nun wirklich nichts Neues erzählt. Das übliche leere PR-Geschwätz - ich kam mir vor wie in einer Werbeveranstaltung. Der einzige interessante Wolf unter den Schafen war Lotter und der kam so gut wie gar nicht zum sprechen. Vielleicht lag es ja daran, dass die den gar nicht verstanden haben oder wollten.
Content bedeutet Inhalt und als Contentlieferant soll man keine leeren Container liefern. Ich bin doch nicht blöd!
13. April 2006 at 16:40
Die Meldung, dass T-Online gegen das Urteil des BGHs angeht
(http://www.heise.de/newsticker/meldung/71999), welches T-Online untersagt, mehr Daten eines Kunden über einen längeren Zeitaum zu speichern als für die Rechnungstellung nötig sei, widerspricht den Erklärungen von Herrn Beaujean am gestrigen Abend, dass nur die freiwillig gegebenen Daten nützlich sein — n’est pas?
18. April 2006 at 11:31
[...] am 12.04. fand der Medienmittwoch zum o.g. Thema statt. Diesmal in Darmstadt bei T-Online. Und das Thema scheint auch diesmal verfehlt worden zu sein (beim letzten Mal sollte es um Talentförderung gehen). Denn, liest man sich das Weblog durch, fragt man sich, wo denn nun der Schwerpunkt lag. Offensichtlich gelingt es den Veranstaltern nur schwer, Werbetöne zu unterbinden und mehr das informative herauszukitzeln. Wer sich noch an den vorletzten Medienmittwoch erinnert, hat möglicherweise noch die drei Herren von Google, Yahoo und Burda vor seinem geistigen Auge. Mehr als lauwarem Luftblasen kamen da auch nicht bei herum. [...]